Die Geschichte von Fynn Flinkbart
Das unruhige Kind
Geboren in einer Waldelben-Gemeinschaft, war Fynn von Anfang an anders. Während andere Elbenkinder stundenlang meditierten, rannte er durch den Wald. Seine Eltern nannten ihn „den kleinen Wirbelwind".
Der Schnurrbart
Das Unmögliche geschah: Fynn begann, Gesichtsbehaarung zu entwickeln. Die Ältesten waren entsetzt. Ein Fluch? Eine Krankheit? Fynn rasierte nicht – er pflegte. „Wenn ich schon anders bin, dann richtig."
Der Abschied
Die ständigen Blicke, das Flüstern, die Versuche ihn zu „heilen" – Fynn hatte genug. Er packte seinen Bogen und ging. Nicht aus Wut. Aus der simplen Erkenntnis, dass er hier nicht hingehörte.
Mira, die Kräuterfrau
In einem abgelegenen Tal traf er Mira – eine alte Menschenfrau, die allein lebte und Tränke braute. Sie fragte nicht nach seinem Schnurrbart. Sie brachte ihm die Geheimnisse der Kräuter bei. 30 Jahre blieb er – bis sie friedlich einschlief.
Der Rastlose
Fynn wandert. Er folgt dem Wind, seinen Instinkten, dem nächsten Abenteuer. Er findet sich in jeder Wildnis zurecht, braut Tränke am Lagerfeuer, und trifft Entscheidungen in Sekunden, über die andere tagelang grübeln würden.
Auf der Suche
Was sucht er? Er weiß es selbst nicht genau. Vielleicht Menschen, die ihn nicht für seinen Schnurrbart verurteilen. Vielleicht ein Abenteuer, das ihn endlich zur Ruhe bringt. Wahrscheinlich beides.
— Fynn über seinen Schnurrbart